BLACK FRIDAY GMBH ERWIRKT EINSTWEILIGE VERFÜGUNG GEGEN T3N

Das Landesgericht Berlin bestätigt, dass das Onlinemedium t3n die führende Plattform zum "Black Friday" Shopping-Event in Deutschland, Blackfridaysale.de, wettbewerbswidrig gezielt behindert und herabgesetzt, sowie gegen die gesetzmäßige Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung verstoßen hat.

Über Wochen beherrschte die mediale Auseinandersetzung um die Online-Abverkaufsaktion und entsprechende Markenrechte an "Black Friday" die deutschen Medien. Wie unter anderem auch wallstreet-online aktuell berichtet, wurde diese von einer Blogseite inszenierte Kampagne nun durch die bereits zweite einstweilige Verfügung eines deutschen Gerichts Einhalt geboten: Danach ist es der Betreiberin der Webseite von t3n verboten, über die Marke „Black Friday“ redaktionell zu berichten, wenn sie parallel dazu selbst Verkaufsveranstaltungen zum Black Friday bewirbt und Produkte empfiehlt, bei deren Bestellung sie über Hyperlinks Verkäufer-Provisionen erhält.

Die einstweilige Verfügung wurde vom Landesgericht Berlin ausgestellt und ist inzwischen der Betreiberin von t3n, der yeebase media GmbH, zugestellt worden. Ab jetzt sind empfindliche Ordnungsmittel bis hin zu Haftstrafen gegen das Medium bzw. gegen deren Geschäftsführer möglich - sofern sie gegen diese einstweilige Verfügung handeln.

Rechtsschutz für Businesspartner

Blackfridaysale.de hat sich das rechtmäßige Verwenden der Wortmarke "Black Friday" am deutschen Markt gesichert. „Für uns ist es wichtig, unseren Kunden sichere Handelsbedingungen und Rechtsschutz zu gewährleisten“, informiert Konrad Kreid, Geschäftsführer von Blackfridaysale.de. „Wir sind nun froh, dass das Landgericht Berlin die einstweilige Verfügung gegen die yeebase media Gmbh erlassen hat und sich der ordentliche Lizenzvertrag der Black Friday GmbH bezahlt macht“, so Kreid weiter. So könne man sich mit Business- und Handelspartnern auf die nächsten Online-Abverkaufsaktionen konzentrieren.

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